Kreditkarte mit Festplattentechnologie

SmartCard mit 5 MB Speicherkapazität

Während bisherige, in Kredit- und Handykarten eingesetzte SmartCard-Technologien sich laut dem in Silicon Valley basierten US-Unternehmen UltraCard Inc. nur bedingt für speicherplatzintensive Anwendungen eignen, soll der Speicherplatz mit der neuen UltraCard-Technologie wesentlich üppiger ausfallen. Anstelle von unter 100 KB sollen 5 MB Speicherplatz geboten werden, Festplattentechnologie im Magnetstreifen machts möglich.

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Das Tochterunternehmen der Upgrade International Corporation entwickelt mobile Datenspeicher mit hoher Kapazität und will die UltraCard-Technologie bis zum ersten Quartal 2001 zur Marktreife gebracht haben. Selbige basiert nicht auf EEPROM-Technologie, sondern kombiniert wiederbeschreibbare Festplattentechnologie im Magnetkarten-Streifen und den SmartCard-Chip auf einer robusten Karte. UltraCard bezeichnet die Technologie deshalb auch als "Festplatte im Portemonnaie".

Die Daten werden verschlüsselt abgelegt, wobei die Verschlüsselungs-Bibliotheken direkt in die Karte integriert sind, was für hohe Sicherheit sorgen und damit den Einsatz auch in sensiblen Bereichen möglich machen soll. Allerdings ist zum Zugriff auf UltraCards ein neues Lesegerät erforderlich.

Die Betatest-Phase der UltraCard-Technologie soll bereits erfolgreich abgeschlossen worden sein. Größere Speicherkapazitäten als 5 MB sind bereits in Planung.




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