Berliner Erklärung gegen Hass im Internet
Auf dem Weg zu diesem ehrgeizigen Ziel seien deshalb Zwischenschritte nötig und denkbar, die an unterschiedlichen Punkten ansetzen können, z. B.: Regelungen für einzelne besonders gefährdete Bereiche, über die Einigkeit leichter erreicht werden kann. So sei man bereits mit der Ächtung von Kinderpornografie weltweit ein gutes Stück weitergekommen. Die Ächtung der Verbreitung von Hass gegen Minderheiten, von fremdenfeindlicher Hetze und rassistischen Parolen im Internet sollte laut der Berliner Erklärung als nächstes folgen.
Die technische Entwicklung und der Einsatz geeigneter Filterprogramme, etwa für Schulen, Eltern und unterschiedliche andere Nutzergruppen, können ebenfalls wirksame Zwischenschritte bilden und sollten deshalb gefördert werden, so die Verfasser.
"Von dieser Berliner Konferenz zur Bekämpfung von Hass im Internet soll das Signal ausgehen, dass Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ein globales Bündnis zur Bekämpfung der Verbreitung von Hass gegen Minderheiten bilden, um sicherzustellen, dass künftig das Internet als Medium der freien Diskussion aller Kulturen seinen Beitrag zum friedlichen Zusammenleben aller Menschen leisten kann", schließt die Berliner Erklärung.
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