Spieletest: Starlancer - Furiose Weltraumschlacht
Inoffizieller Wing-Commander-Nachfolger
Mit Wing Commander schuf Chris Roberts 1991 ein Spiel, das durch seine Präsentation und das Gamedesign für einhellige Begeisterung sorgte und die Firma Origin zu einem der bekanntesten Namen unter den Spielschmieden machte. 1996 verließ Roberts dann Origin, um Digital Anvil zu gründen und dort unter der Schirmherrschaft von Microsoft neue Wege zu gehen. Herausgekommen ist dabei Starlancer, nicht mehr und nicht weniger als die gelungenste Wing-Commander-Fortsetzung, die man bisher am PC erleben durfte.
Action pur
Wir schreiben das Jahr 2160. Leider bringt die Zukunft nicht nur Fortschritte, denn es herrscht wieder Kalter Krieg zwischen den Staaten der westlichen Allianz und der Östlichen Koalition. Verständlich, dass die USA und Russland hier wieder die Hauptrollen spielen dürfen. Nachdem die russischen Schlachtschiffe in einem hinterhältigen Angriff die italienischen und französischen Truppen auf dem Mars ausgelöscht haben, muss der Spieler in die Rolle des guten und tapferen Amerikaners schlüpfen und zusammen mit dem 45. Freiwilligen-Schwadron die Vorherrschaft im All wieder herstellen.

Screenshot #1
Eine etwas antiquiert wirkende Hintergrundgeschichte also, die einem den Spaß am Programm allerdings nicht nehmen sollte. Bereits das minutenlange Render-Intro überzeugt durch atemberaubende Grafiken und eine gelungene Soundkulisse. Nach dem ersten Trainingsflug und dem erfolgten Briefing darf man dann auch relativ bald zur ersten Mission aufbrechen, und Freunde der Wing-Commander-Sage werden sich im Cockpit des Schiffes schnell zurechtfinden, denn die Herkunft des Programmes ist unübersehbar.
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