Free Standards Group - Open-Source-Initiativen fusionieren

Allgemeingültiger Linux-Standard angestrebt

Die Linux Standard Base (LSB) und die Linux Internationalization Initiative (LI18NUX), zwei Open-Source-Standardisierungs-Initiativen, haben gestern die gemeinsame Gründung der Free Standards Group bekannt gegeben. Diese soll die Nutzung und Akzeptanz von Open-Source-Technologien durch die Entwicklung, Anwendung und Förderung von standardisierten Open-Source-Schnittstellen beschleunigen.

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Die Free Standards Group soll mit Hilfe ihrer bereits bestehenden LSB- und LI18NUX-Wurzeln gewährleisten, dass vor allem Linux nicht Opfer von Fragmentierung wird und einzelne Anwendungen nur noch auf speziellen Linux-Versionen laufen. Um das zu verhindern, fördert die Free Standards Group die LSB-Spezifikation, die bei entsprechender Umsetzung gewährleisten soll, dass Linux-Anwendungen auf allen Linux-Distributionen laufen, sofern sie die Spezifikation berücksichtigen.

Die Gründer der Free Standards Group wollen die freie Linux-Entwicklung durch die Spezifikationen nicht einschränken sondern ein funktionierendes, allgemeines Subset von Linux definieren, das für jeden funktioniert, unabhängig von der Distribution. Das Ziel eines einzelnen Linux-Standards rückt dank der Unterstützung aller namhaften Linux-Unternehmen, einiger anderer Open-Source-Initiativen und auch Linux-Vater Linus Torvalds in greifbare Nähe.

Zu den Unterstützern der Free Standards Group zählen unter anderem Caldera Systems, Corel Corporation, The Debian Project, IBM, Linuxcare, Linux for Power PC, Open Group, Red Hat, SAP AG, SCO, SGI, Sun Microsystems, SuSE Linux AG, TurboLinux und VA Linux Systems.




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