Spieletest: The Longest Journey - Phantastisches Adventure

Klassisches Spielprinzip im neuen Design

Freunde klassischer Adventures im Stil der legendären Lucas-Arts-Programme wie Monkey Island oder Maniac Mansion hatten in letzter Zeit nur wenig Freude an den aktuellen Spielneuerscheinungen, da dieses Genre kaum bedacht wurde. Mit dem von Funcom und Egmont Interactive veröffentlichen Titel "The Longest Journey" ist diese Durststrecke nun endlich überwunden.

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The Longest Journey
The Longest Journey
Als Spieler übernimmt man die Rolle der achtzehnjährigen April Ryan, einer Kunststudentin, die vor kurzem vom Land in die Großstadt Newport gezogen ist und seitdem von seltsamen Albträumen heimgesucht wird. In diesen findet sie sich in der mittelalterlichen Szenerie von Arcadia wieder, einer Welt, in der das Gleichgewicht zwischen Ordnung und Chaos und Gut und Böse nicht mehr im Lot ist. Nun liegt es an April, wieder für Frieden zu sorgen.

Screenshot #1
Screenshot #1
Mag die Hintergrundgeschichte im ersten Moment vielleicht ein wenig einfallsarm erscheinen, so erweist sich die Praxis als wahres Feuerwerk von guten Spielideen und einer stimmungsvollen Story. Man steuert April im simplen Point-and-Click-Verfahren, wie man es von oben genannten Adventure-Klassikern kennt. Der Mauszeiger ändert über Gegenständen, die man benutzen, aufnehmen oder untersuchen kann, seine Form, sodass einem nichts Wichtiges entgehen kann. Die Gespräche werden im Multiple-Choice-Modus geführt, und die Verwaltung des Inventars ist ebenso einfach wie praktisch.

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