Spieletest: The Longest Journey - Phantastisches Adventure

Screenshot #2
Grafisch kann man zwischen einem 16-Bit- und einem 32-Bit-Modus wählen, wobei auch ersterer bereits mit wunderhübschen Landschaften und Hintergründen aufwartet. Die Musikuntermalung ist ebenfalls sehr stimmungsvoll, die komplett deutsche Sprachausgabe kann zudem mit den Original-Synchronstimmen von Jack Nicholson, Sean Connery, Nicholas Cage und vielen anderen bekannten Schauspielern aufwarten.

Screenshot #3
Hier wurde viel Liebe in kleinste Details investiert: Die flapsige Art von April sorgt immer wieder für kleine humoristische Höhepunkte, eine Vielzahl von gerenderten Zwischensequenzen ist schlüssig in das Spiel eingebunden, und Extras wie die Möglichkeit, geführte Gespräche im Tagebuch nochmals nachzulesen, sorgen für eine hohe Motivation und einen realistischen Schwierigkeitsgrad.
Fazit:
The Longest Journey dürfte zu den absoluten Highlights des Spielejahres 2000 gehören. In Zeiten, wo fast nur noch 3D-Shooter und Actionadventure veröffentlicht werden, die zwar durch ihre Präsentation beeindrucken können, es aber an spielerischer Tiefe mangeln lassen, gehört dieses Programm zu den absoluten Perlen der Neuerscheinungsflut. Insbesondere, da es an Konkurrenz mangelt - selbst Lucas Arts wandte sich mit Indy 5 ja vom klassischen Spielprinzip ab - führt kein Weg an "The Longest Journey" vorbei.
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