Studie: Umweltschutz soll effizienter werden

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81 Prozent der befragten Unternehmen setzen zur Integration unternehmensbezogener Informationssysteme derzeit bereits Enterprise-Resource-Planning-Systeme (ERP) und hier vor allem SAP ein (75 Prozent). Obwohl die Einbindung von Informationssystemen branchenübergreifend als wichtig anerkannt wird, arbeiten 53 Prozent der Unternehmen im Bereich Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz vor allem mit Datenbanken, die nur auf einen Standort beschränkt sind. Immerhin 38 Prozent der Unternehmen setzen bereits bundesweite Datenbanken ein. Grundsätzlich werden vor allem die Bereiche Abfallmanagement (76 Prozent) und Gefahrstoffmanagement (74 Prozent) durch Datenbanken unterstützt. Nur 15 Prozent der befragten Unternehmen verfügen über eine vollständige Vernetzung aller Unternehmensbereiche, zum Beispiel mit dem Finanz- oder Produktionsbereich, oder planen diese. Die Zahl der Vernetzungen soll sich im laufenden Jahr mehr als verdoppeln.

Nach Ansicht von über 70 Prozent der befragten Unternehmen haben zukünftig vor allem Aufgaben wie die Reduktion der Unfallzahlen oder die Einhaltung rechtlicher Vorschriften hohe Priorität. Effektivitäts- und Qualitätssteigerung, Kostenreduzierung und Verbesserung der internen und externen Kommunikation treten demgegenüber zurück. Der Aus- bzw. Aufbau eines Controllingsystems im Bereich Umweltschutz ist nur für 40 Prozent der befragten Unternehmen von hoher Bedeutung. Lediglich 20 Prozent messen der EDV-Unterstützung oder Berücksichtigung von E-Business hohes Gewicht bei und verkennen, dass gerade hierdurch die am meisten favorisierten Punkte unterstützt werden.

Keines der befragten Unternehmen hat Umweltschutz und Arbeitssicherheit mit einer durchgehenden EDV-Lösung unterstützt. Dagegen verwenden die Unternehmen ein breites Spektrum unterschiedlicher Anwendungen: 94 Prozent setzten hoch spezialisierte Software ein, die in der Untersuchung mit 'Sonstiges' kategorisiert werden muss. Produkte mit nennenswerter Verbreitung sind hier UB Media (32 Prozent), SAP EH&S (18 Prozent) und WEKA (12 Prozent). Knapp 50 Prozent der Unternehmen nutzen für den Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz noch immer die Tabellenkalkulation von MS Office. In 24 Prozent der Unternehmen wird mit Eigenentwicklungen gearbeitet, und 15 Prozent der Befragten ziehen eine Ausgliederung der relevanten Datenverarbeitung vor. Generell finden Eigenentwicklungen und MS Office vor allem bei Datenaufnahme und -verarbeitung Verwendung. Die Anwendungssysteme UB Media und WEKA werden vor allem genutzt, um die Einhaltung rechtlicher Bestimmungen zu überwachen. Die SAP-Erweiterung SAP EH&S kommt im Logistik- und Buchhaltungsbereich zum Einsatz, das Intranet wird in Knowledge-Management-Prozesse und in den Arbeitsfluss eingebunden.

 Studie: Umweltschutz soll effizienter werden



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