EU schaut Microsoft auf die Finger
Verstößt Windows 2000 gegen europäische Wettbewerbsvorschriften?
Gestern hat die EU-Kommission eine Untersuchung angekündigt, die sich mit Microsofts Windows 2000 Marktstart beschäftigt, gleichzeitig wird die Preispolitik des Softwareriesen in einem neu aufgerollten Fall möglicher Wettbewerbsverstöße unter die Lupe genommen.
Aufgrund von Beschwerden, die der Kommission durch Endnutzer und Konkurrenten aus der IT-Branche zukamen, sah sich die Generaldirektion Wettbewerb veranlasst, den Software-Hersteller förmlich um Auskunft über die neuen technischen Eigenschaften von Windows 2000 im Zusammenhang mit dem EG-Wettbewerbsrecht zu ersuchen. Es soll untersucht werden, ob Microsoft "sein Betriebssystem Windows 2000 in einer Weise konzipiert hat, mit der es seine beherrschende Stellung auf dem Markt für PC-Betriebssysteme nutzen kann, um auch den Markt für Server-Betriebssysteme und schließlich den Wachtumsmarkt des elektronischen Geschäftsverkehrs zu beherrschen", heißt es in dem EU-Papier.
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